Was den Kindern nicht gefällt, wird bearbeitet

Eine Gruppe hat ein Beschwerdesystem für Kinder eingeführt: Vom ersten Erwähnen des Begriffes „Beschwerde“ bis zum Entwickeln eines zuverlässigen Systems, waren die Kinder in die Erarbeitung kontinuierlich einbezogen worden. Es entstand eine flexibel einsetzbare Beschwerdewand, auf die eine Beschwerde aufgemalt wurde. Fotos der Kinder zeigen, ob die Beschwerde noch "in Arbeit" ist oder schon erledigt. Verschiedene Themen wurden von den Kindern eingebracht (Trinkflaschen, Würfelsystem, Toilettenproblem) und mit Freude gemeinsam gelöst. Kinder berichten zu Hause davon und ein Kind hat eine Befragungung zu einem Problem  in Form der Familienkonferenz zu Hause durchgeführt. Eine wunderbare Einführung des Themas!!

  Eine zweite Gruppe startete mit der Überlegung „was mag ich und was gefällt mir nicht“ – Themen werden gesammelt und aufgenommen – bei einer zweiten Runde werden diese Themen, wenn sie noch wichtig sind, wieder angesprochen und aktualisiert mit dem Ziel, langfristig gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Bilder zu unterschiedlichen Konflikten werden von den Kindern gestaltet und mit Smiley und Negativ-Gesicht individuell beschriftet. Der Redestuhl wird eingeführt, so dass die Kinder lernen, dass ein Kind mit seinem Thema im Mittelpunkt stehen darf und andere zuhören können und auch mögen..

Wenn einer keinen Freund hat, gibt es ein Problem. Dieses wichtige Thema wurde in der Kleingruppe besprochen -> wer ist mein Freund -> Freunde malen -< was können wir tun, wenn einer keinen Freund hat? Was haben wir für diese Kind in der Gruppe anzubieten– wie können wir Kinder motivieren sich auf das einzulassen, was dieser Junge gern spielt. Vorlieben und Kompetenzen werden positiv wahrgenommen. Der Redestuhl wird aktiviert und gern genutzt um zu erzählen, was einzelne Kinder gerade bewegt.

Eine Planungsgruppe rund um das Mittagessen ist bei den aus jeder Gruppe ausgewählten Kindern sehr beliebt. Hier geht es um die Auswahl der Gerichte und auch darum, andere Kinder nach ihren Essensvorlieben zu befragen.

Mitbestimmen, die Möglichkeit haben, etwas zu verändern und Verantwortung zu übernehmen, das sind große Aufgaben auch für kleine Leute. So bekommt das Thema „Beschwerdemanagement“ langsam eine Form und wird in den Alltag eingebracht.

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Evangelische Kita Poppenbüttler Markt
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